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Franz Schmid
Chiropraxis in Visp Zermatt
Wann sollten Sie zu einem Chiropraktor gehen?
Beschwerden die vom Chiropraktor behandelt werden, haben oft verschiedene, zusammenhängende Ursachen. Um eine ganzheitliche Diagnose zu stellen, muss der Chiropraktor nicht nur umfassende Kenntnis über die Beschwerden selbst haben, sondern auch über die Arbeitssituation des Patienten, seine physische und psychische Verfassung, seine Tätigkeit und seinen Lebensstil.
Klinische Untersuchung
Der Chiropraktor analysiert die Funktion des Bewegungsapparates (Neuro-muskuloskelettales System; das heisst Nerven, Muskeln, Knochen, Gelenke) und beurteilt, ob die Funktionsstörung des betroffenen Wirbelsäulenabschnitt mit den Symptomen des Patienten übereinstimmt. Neben orthopädischen und neurologischen Tests besteht die klinische Untersuchung aus palpatorischen Techniken, mit denen der Chiropraktor Veränderungen in der Muskelspannung und der Gelenktbeweglichkeit feststellen kann (Palpation = Abtasten).
Röntgen- und Laboruntersuchungen
Für Chiropraktoren sind Röntgenbilder eine wichtige Ergänzung zur klinischen Untersuchung. Viele Chiropraktoren verfügen über ihre eigene Röntgeneinrichtung; verordnet werden auch notwendige zusätzliche radiologische Untersuchungen (CT, MRI, Szintigramm) bei entsprechenden Instituten und Spitälern. Röntgenbilder dienen zur Haltungsanalyse und dazu, Kontraindikationen zur Behandlung festzustellen, also die Beurteilung der Frage, ob die Behandlung unterlassen werden soll, was unter Anderem bei Frakturen und Tumoren der Fall ist. Radiologische Informationen sind aber auch wichtig, um das korrekte Behandlungsverfahren anzuwenden.
Diagnose
Die Diagnose beim Chiropraktor basiert auf einem umfassenden Verstehen der Befunde auf mehreren Ebenen:
a. Die Funktionsstörung der Wirbelsäule werden identifiziert.
b. Andere Schmerzursachen werden identifiziert und ausgeschlossen.
c. Symptome werden a oder b zugewiesen.
Krankengeschichte
Das momentane Beschwerdebild und die objektiven Befunde werden bei jeder Konsultation neu beurteilt. Die Entwicklung von Schmerzbildern und klinischen Befunden wird festgehalten. So kann festgestellt werden, ob der Patient auf die Behandlung anspricht, und diese kann laufend angepasst werden.
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